12. Februar 2015 - News & Blog

Warum Joomla das richtige CMS für Unternehmen ist!

Wir werden oft in unserer Tätigkeit als Berater, aber auch als Teilnehmer an Pitches und Ausschreibungen gefragt, weshalb wir auf Joomla als Open Source Content Management System für Unternehmen setzen ... Zeit also einmal einen genaueren Blick darauf zu werfen, weshalb wir hinter dem Open Source CMS Joomla nicht nur als Agentur, sondern auch als Sachverständige stehen.

Was ist das richtige CMS für Unternehmen?

Steht ein Web-Relaunch im Unternehmen an, dann wird oft in einer offenen Ausschreibung das zukünftige Content Management System entweder nicht genannt oder ein Vorsystem benannt - egal ob man damit zufrieden war oder nicht. In der Praxis ist also entweder die Gewohnheit oder die pitchende Agentur ausschlaggebend für das zukünftige Content Management und eine sachliche Betrachtung findet eher nachrangig statt. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, da auch Agenturen eben oftmals aus der Historie heraus eben das empfehlen, was sie kennen oder eben schon immer genutzt haben.

Sachliche Argumente sind dabei oftmals gleich und reduzieren sich auf "im Enterprise-Umfeld Standard", "sicherer als die anderen Systeme" oder z.B. auch "das ist der Porsche unter den Content Management Systemen". Im folgenden Beitrag werden wir von der doch eher "platten Argumentation" mancher Agenturen abrücken und die Punkte aufzeigen, die für uns das CMS Joomla zur Empfehlung für Webseiten, Portale und auch kommunale Webseiten macht.

Egal für welches System sich ein Unternehmen entscheidet... wichtig ist, dass ein erfahrenes Team die Lösung programmiert, da oftmals von unerfahreneren Entwicklern versucht wird, die Umsetzung rein auf fertigen Komponenten aufzusetzen, was in vielen Fällen bei Enterprise Lösungen zu einem unbefriedigenden Ergebnis führt.

Short Facts zu Joomla im Unternehmenseinsatz

  • mehr als 50 Mio. Downloads weltweit
  • auf Platz 2 aller weltweit installierten Content Management Systeme
  • Frontend Editieren von Inhalten
  • Media Manager zur Verwaltung von Medien
  • statischer oder dynamischer Aufbau von Seiten, Bereichen und Menüs möglich
  • auf eine hohe Anzahl von Beiträgen und Benutzern ausgelegt
  • Mehrsprachig
  • sehr differenziertes Rechtesystem
  • große internationale Entwickler Community
  • günstiger umzusetzen, da keine besondere Skriptsprache um ein veraltetes Gerüst gebaut werden muss
  • konsequente Trennung von Daten, Funktionen und Design über alle Bereich
  • sehr sicher durch schnelle Sicherheitspatches
  • entwickelt sich laufend weiter durch organisierte Releasezyklen
  • von der Basis her bereits auf Responsive Design und mobile Endgeräte ausgelegt
  • von Haus aus Suchmaschinen optimiert (SEO)

Joomla ist kostengünstiger als andere Systeme in der Umsetzung

Joomla ist seit der ersten Version um 2005 immer auf den neuesten Programmierstandard gebracht worden und unterstützt aktuell nicht nur eine sauber Trennung zwischen Daten, Funktionen und Design im sog. MVC, sondern nutzt auch aktuelle Klassen und Funktionen, die bereits auf Responsive Design und mobile Endgeräte optimiert sind. Das dafür genutzte Framework ist das weit verbreitete "BootstraP" Framework, was die Umsetzung von Designs sehr erleichert und somit Budget in der Umsetzung spart. Gerade Systeme wie typo3 haben es selbst in der neuesten Version noch nicht geschafft, sich von allen Altlasten zu befreien. Das zeigt sich sowohl in den Projektkosten, aber auch später in der Usability des Systems.

In Joomla sind Erweiterungen sehr leicht als integrierte Komponenten im normalen Backend für Redakteure und Administratoren nutzbar. Im Vergleich dazu sind bei typo3 individuelle Erweiterungen aus verschiedenen Gründen, wie dem hohen Aufwand zur Integration, aber auch wegen der benötigten Nutzung der typo3-eigenen Programmiersprache "typoscript" umständlich und teuer. Das führt dazu, dass in vielen typo3 Projekten Extra-Funktionen sogar als externe Lösung mit eigenem Login "anprogrammiert" werden, was natürlich umständlich ist. Joomla hat diese Problem nicht.

Joomla unterstützt bereits ein Seiten-weites "Template-System", was das Anlegen von neuen Bereichen oftmals rein auf Inhalt und Zusatzinformationen beschränkt. Dazu sind keine Zusatzinstallationen wie z.B. bei typo3 notwendig bzw. auch ist die Zuordnung von Inhalten zu Seiten und dem genutzten Design deutlich einfacher als bei typo3 und Wordpress.

Joomla ist als leistungsfähiges und vollwertiges CMS im Unternehmenseinsatz bewährt

Joomla ist bereits seit 2005 öffentlich verfügbar und wurde bereits mehr als 50 Mio. mal heruntergeladen und kommt bei zahlreichen großen Projekten zum Einsatz. Wir haben Systeme mit mehr als 300.000 Benutzern im aktiven Einsatz laufen. Systeme lassen sich mehrsprachig mit unterschiedlichsten Redakteuren einsetzen. Selbst auf Beitragsebene lassen sich unterschiedlichste Rechte vergeben.

Das leistungsstarke Kategoriesystem erlaubt auch Seiten mit dynamischer Aufbereitung von Inhalten nach Kategorien und Schlagworten, was z.B. bei kommunalen Webseiten und auch Newsportalen erfolgreich im Einsatz ist.

Joomla ist von Anfang an bereits Suchmaschinen-optimiert und somit ist SEO eher eine Aufgabe der Redakteure als der Techniker, da alle wichtigen Elemente semantisch richtig ausgewiesen werden und nur gefüllt werden müssen. Die semantische Struktur der Überschriften ist dabei einfach individuell - je nach Konzept der Redaktionsarbeit - anpassbar, so dass nur eine "Überschrift 1" generiert wird und die weiteren Elemente komfortabel im WYSIWIG Editor von Joomla gepflegt werden können.

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Joomla passt sich dem Redakteur an - nicht der Redakteur sich ans CMS

Joomla bietet Redakteuren alle Möglichkeiten um einfach Inhalte im CMS zu veröffentlichen. Der WYSIWIG-Editor erlaubt die Pflege von Inhalte wie in Word. Der komfortable Medienmanager erleichtert Upload, Verwaltung und Nutzung von Multimedia Inhalten und Bilder. Videos werden sehr leicht in Beiträge eingebettet - schon über Standardfunktionen.

Von besonderem Vorteil sind die unterschiedlichen Wege, wie Seiteninhalte erfasst werden können:

  1. Ein Weg geht über das Backend, wo Inhalte als neue Beiträge angelegt werden, die wiederum vom System über die Zuordnung zu einer Kategorie im Menü dann integriert werden.
  2. Ein weiterer Weg erlaubt die Zuordnung von einem Beitrag zu einem einzelnen Menüpunkt, was so für Standardbeiträge die Verwaltung in einer Baumstruktur wie in typo3 oder Wordpress erlaubt.
  3. Zuletzt lässt sich die Pflege der Inhalte aber auch komplett im Frontend nutzen, wo Redakteure einfach am Beitrag auf "Bearbeiten" klicken und Texte anpassen oder ergänzen können.

Joomla erleichtert Redakteuren dadurch die Pflege von Inhalten deutlich - egal ob dynamische & statische Inhalte. Joomla richtet sich also nach dem Redakteur und nicht sich der Redakteur nach dem System. Hierbei liegt ein großer Vorteil gegenüber typo3, wechles sich noch in einer eher starren Baum-orientierten Welt bewegt und nicht so flexibel ist wie Joomla. Wordpress ist hierbei schon deutlich flexibler und Joomla in diesem Aspekt ähnlich, weil es aus dem doch eher flexiblen Aufbau eines Blogs entstammt.

Joomla erlaubt eine sehr differenzierte Einrichtung von Benutzerrechten

Joomla besitzt ein sehr gut konfigurierbares Rechtesystem für Inhalte, Funktionen und administrative Arbeiten. Richtig eingestellt reduziert es die Gefahr von Fehlbedienung, aber erleichtert auch die Abbildung von z.B. Abteilungen, wie auch Freigabeprozessen. Rechte können nicht nur auf das Erstellen und Bearbeiten von Inhalten gesetzt werden, sondern auch z.B. auf das Recht einen Beitrag zu erstellen und dann auch durch eine andere Person überhaupt öffentlich stellen zu lassen.

Artikel können mit Versionen auch einen Bearbeitungsverlauf erhalten und es wird notiert, wer die letzten Änderungen vorgenommen hat.

Joomla kann sehr gut für Suchmaschinen optimiert werden

Joomla ist von Haus aus bereits Suchmaschinen-optimiert vorbereitet und bringt alle Möglichkeiten mit, dass Content-Redakteure optimierte Inhalte erstellen können, die dann z.B. Google unterstützen, die Seite in oberen Positionen der relevanten Suchabfragen zu positionieren.

Der semantische Aufbau der Seiteninhalte obliegt nicht nur dem Können der Redakteure, sondern Joomla ist bereits von Beginn auf SEO optimiert.

Trotzdem muss beim Design die eigentliche Struktur der Suchmaschinen-Optimierung definiert werden, was oftmals von Agenturen vergessen wird. Die Möglichkeiten, wie Inhalte erstellt werden sind eben sehr unterschiedlich umsetzbar und entsprechend muss auch der semantische Aufbau einfach definiert und eingestellt werden. Wenn das erfolgt ist und der Oberflächendesigner gut programmiert, dann ist Joomla sehr gut auf Anforderungen von Google optimiert.

Joomla ist von Haus aus auf Responsive Webdesign und auf mobile Nutzung ausgelegt

Joomla nutzt das "Design-Framework" Bootstrap um mobile Endgeräte, wie Smart Phones und Tablets, optimal zu bedienen. D.h. dass Seitenbesucher mit Responsive Design die Webseite sowohl auf dem Desktop, wie auch auf kleineren Endgeräten optimal anzeigen lassen können.

Bootstrap spart hier dem Designer sehr viel Zeit und bringt die entsprechenden Klassen mit, damit Inhalte z.B. umgebrochen werden. Daraus resultiert nicht nur ein sehr strukturierter Source Code sondern auch eine schnellere Umsetzung, die Projekte mit Joomla günstiger macht als mit typo3 oder auch Wordpress.

Support und Pflege sind einfach und langfristig gewährleistet

Hinter Joomla steht eine große internationale Entwickler Community, die sehr strukturiert an der Zukunft von Joomla arbeitet und auch auf Sicherheitsaspekte sehr schnell und zuverlässig reagiert. Ein aufwendiger Qualitätssicherungsprozess sichert dabei die gleichbleibend hohe Qualität des Systems.

Joomla hat über die Jahre bewiesen, dass die Entwickler Community stets ein System auf Höhe der Zeit liefern kann und auch tut. Weder typo3 noch Wordpress können hier mithalten - auch wenn Wordpress international eine höhere Verbreitung hat, ist es doch von der Aktualität des Source Codes und der Art der Source Code Struktur ein gutes Stück hinter Joomla, was aber bei typo3 noch deutlich schlechter ausfällt. typo3 hat faktisch nur wirklich Relevanz im deutschen Raum und dementsprechend auch nur eine deutlich kleinere Entwicklerunterstützung, was sich auch in den deutlich kleineren Entwicklungsschritten und die deutlichen langsameren Releasezyklen zeigt.

Joomla ist ein sehr sicheres Systeme durch schnelle und zuverlässige Patchzyklen im Fall von Sicherheitslücken

Alle Systeme - egal ob Open Source oder kommerziellem Content Management System unterliegen einem gewissen Sicherheitsrisiko, welches der Komplexität der Systeme, aber auch der Abhängigkeit von weiteren Webtechnologien geschuldet ist. Joomla hat sich langfristig als eines der sichersten Systeme bewiesen, wenn grundlegende Faktoren, wie das Einspielen von Patches und Updates bei Erscheinen und auch die Nutzung von sicheren Erweiterungen, beachtet werden.

Gerade durch die sehr aktive und große Joomla-Entwickler-Community - aber auch durch das sehr strukturiert arbeitende Security-Team - werden schnelle Patches im Falle einer Sicherheitslücke gewährleistet. Joomla selbst zeigt im Admin-Backend an, wenn ein neuer Patch oder ein Update eingespielt werden muss. Meist kann ein Updatelauf in Joomla einfach im Backend aktiviert und automatisch eingespielt werden. Einfacher kann man ein Update nicht einspielen - andere Systeme wie z.B. typo3 sind sowohl mit der kleineren Entwickler-Community - da nur primär in Deutschland vorhanden - wie auch der durch den doch eher veralteten Aufbau des Systems deutlich aufwendiger und dadurch auch kostspieliger auf einem sicheren und aktuellen Stand zu halten.

Seit Neuestem bietet Joomla auch für den Zugriff auf das Backend eine 2-Faktor-Authentifizierung an. Es wird also neben den Logindaten auch noch zusätzlich ein Code auf dem Smart Phone generiert, der zum Login eingegeben werden muss. Dadurch wird das System noch ein gutes Stück sicherer.

Resumee - Weshalb eignet sich Joomla besser als andere Systeme wie Wordpress oder typo3 für den Einsatz im Unternehmen?

Letztlich gibt es vier größere Systeme mit Relevanz im Bereich der Open Source Content Management Systeme und man kann die Systeme wie folgt einordnen:

Wordpress

Die Wurzeln sind im Bereich der Blogsysteme zu finden und so fühlt sich das System auch an. Die Funktionen zum Bloggen sind alle perfekt umgesetzt und dabei bedient sich das System auch sehr gut... sollten man damit aber eine umfangreichere Unternehmensseite aufbauen wollen, dann wird das sehr schnell unhandlich und umständlich. Wordpress ist für den Einsatz für Kleine und mittlere Unternehmen nicht geeignet.

typo3

typo3 ist immer noch in vielen Köpfen der klassischen Agenturen verwurzelt und wird noch häufig in Angeboten und Pitches vorgeschlagen, was in der Historie begründet liegt. Lange Zeit war typo3 im Funktionsumfang wie z.B. der Einrichtung von Benutzerrechten unschlagbar und damit auch die erste Wahl für Unternehmenswebseiten. Leider hat sich das faktisch geändert... andere Systeme wie Joomla haben in diesen Funktionen aufgeschlossen - bietet jedoch deutlich mehr an Funktionen "über und unter der Haube". Alleine die Tatsache, dass die letzten Releases sehr lange dauerten und auch auf der Kippe standen, weil Geld gesucht wurde, zeigt, dass das System deutlich an Fahrt verloren hat, was sicherlich auch daran liegt, dass das System den Sprung in die internationale Relevanz einfach nicht geschafft hat.

Wenn man das umständliche Handling für Redakteure betrachtet, dann kann man das System im Vergleich zu anderen Systemen nicht mehr empfehlen - vor allem auch da Joomla-Projekte z.B. auch deutlich günstiger und handlicher realisiert werden können.

Drupal

Drupal ist ebenfalls in dieser Reihe zu benennen, da es sich um ein weiteres sehr gutes System handelt. Leider - und das ist der Hauptnachteil - kommt Drupal aus dem Redaktionsumfeld und wurde mit sehr vielen Funktionen zur Community-Bildung ausgestattet, die in den meisten Projekten nicht benötigt werden. Ebenfalls dagegen spricht, dass es deutlich weniger Know-how zu Drupal als zu anderen Systemen am Markt gibt und dadurch Entwickler deutlich schwerer zu finden sind und dadurch auch die Projektierungskosten steigen.

Im Vergleich zu Joomla ist Drupal noch das System was man am ehesten für Unternehmen empfehlen kann - allerdings ist das System zu mächtig und oft unhandlich und in die Projektierung deutlich teurer als ein Projekt mit Joomla.

Empfehlung Joomla

Joomla ist die Empfehlung, wenn man Webprojekte verschiedenster Größe bis hin zu großen Portalseiten umsetzen möchte. Gerade die Optimioerung für Suchmaschinen und auch mobile Endgeräte zeigt, dass das Joomla-Team die Zeichen der Zeit verstanden hat und versteht wie mit Open Source Systemen auch Kosten in der Umsetzung gespart werden können ohne die Nutzbarkeit für die Redakteure aus dem Auge zu verlieren.

Wir empfehlen Joomla als ideales System und das Feedback von Redakteuren und auch Entwicklern bestätigt uns... und über 50 Mio. Downloads schieben das System auf Platz 2 aller weltweit installierten Webseitensysteme nach Wordpress, was durch die hohe Anzahl an Blogs weiterhin auf Platz rangiert.

Sie haben Fragen zu Joomla oder auch den anderen Systemen? Dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf... wir beraten Sie gerne und unverbindlich.

 

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