30. November 2017 - Digitalisierung & Industrie 4.0

Kundenbindung durch Digitalisierung

Kein anderer Begriff ist aktuell so präsent in Unternehmen, wie der Bedarf der Digitalisierung… aber auch kein Begriff steht für so viele verschiedenste Ansichten, was zu verändern bzw. genauer genommen „zu digitalisieren“ sei. Während die meisten an neue IT-Systeme oder das Weglassen von Papierformularen denken, steckt das höchste Potenzial in der Steigerung von Effizienz und Transparenz von Prozessen oder Wertschöpfungsketten.

 Digitalisierung ist Unternehmens-übergreifend grenzenlos!

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile, was aber nicht nur dem eigenen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann, sondern gerade auch den Kunden des Unternehmens, welche die Produkte oder Dienstleistungen nutzen.
Unternehmen sind also gut beraten im Zuge der Digitalisierung auch darüber nachzudenken, welche Daten z.B. zu Produkten oder auch Dienstleistungen auch für die eigenen Kunden nützlich sein könnten. Ein Handwerksbetrieb könnte über ein Kundenportal z.B. alle Informationen zu installierten Heizanlagen online in einem Kundenportal vorhalten und z.B. auch automatisiert auf regelmäßige Prüfungen hinweisen. Ein Zulieferbetrieb könnte den aktuellen Status der Produktion inkl. z.B. detaillierter Chargeninformationen der Lieferkette als Datenstrom den Abnehmern zur Verfügung stellen und so eine transparente Wertschöpfungskette abbilden.

Mehr Service und Transparenz schafft Kundenbindung


Durch das Anbieten von erweiterten Informationen können sich Unternehmen vom Mitbewerb absetzen und so viel Mehrwert schaffen, dass Kunden weniger Interesse an einem Wechsel haben Die bereitgestellten digitalen Informationen können in die Kunden-Systeme einfließen und somit die gesamte Wertschöpfungskette signifikant verbessern. Als Resultat wird es Kunden deutlich schwerer fallen zu einem Mitbewerber zu wechseln, der diese Daten nicht oder in einem anderen Datenformat zur Verfügung stellt. Damit wird die Kundenbindung durch echten Mehrwert und Transparenz erhöht und als Nebeneffekt das Unternehmen auch als Innovativ und für die Zukunft gewappnet wahrgenommen.

Fazit

Unternehmen sind im Zuge der Digitalisierungsvorhaben gut beraten, wenn nicht nur die Unternehmens-internen Prozesse betrachtet und erweitert werden, sondern immer auch die ganze Wertschöpfungskette von Marketing über Produkten und Vertrieb bis zu den Abnehmern der eigenen Produkte und Dienstleistungen analysiert und optimiert werden. Alles Andere wäre eine zu einseitige Betrachtung, die nur einen Teil des Potenzials der Digitalisierung einbeziehen würde.
Übrigens gibt es für Digitalisierungsvorhaben verschiedenste Fördertöpfe, welche sich gerade auch auf die oben genannten ausgeweiteten Prozesse anwenden lassen.

Über den Beitrag:
Der Beitrag erschien im Kundenmagazin 2017-03 der KANZLEI NICKERT als Gastbeitrag von Michael Rohrmüller, CEO PixelMechanics.

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