07. Januar 2019 - eCommerce & Magento

Ein Magento eCommerce Shop als erster Schritt in die Digitalisierung

Im März 2008 erblickte die Version 1 von Magento das Licht der Welt. Seitdem hat sich einiges getan. Aus dem Open Source Projekt, das anfänglich für kleinere Shops zum Einsatz kam, ist nun eine der meist verwendeten eCommerce Lösungen geworden und das keineswegs nur für kleinere Shops.

Die Weichen für die Zukunft rechtzeitig gestellt

Im Laufe der letzten zehn Jahre fanden zahlreiche Veränderungen in puncto Möglichkeiten, Performance und Zukunftssicherheit statt - und das in beachtlichem Maße. Das ist kein Wunder, betrachtet man die globale Community, bestehend aus Partnern und Entwicklern. Genau das ist es aber, was Magento eine unübertroffene Flexibilität hinsichtlich der Weiterentwicklung oben genannter Punkte eröffnet hat und weiterhin ermöglicht.

Spätestens seit der überarbeiteten Software Architektur von Magento 2 stellt die eCommerce Lösung die Weichen für die Zukunft des B2C- und B2B-Onlinehandels. Mit Magento 2 lassen sich problemlos sowohl komplexe Plattformen für die Digitalisierung von Unternehmen, als auch Omnichannel- oder Cloudkonzepte realisieren. Dem Nutzer stehen dabei mittlerweile nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, durch die umfangreichen Funktionen von B2B- und Social-Media, bis hin zu Business-Intelligence-Features zur Verfügung. Ein neu entwickeltes Toolkit sorgt zum Beispiel sogar dafür, dass Magento 2 zu einem sogenannten *Headless-Store wird. Damit ist auch der Weg für aufkommende Technologien wie Progressive Web Apps der Weg geebnet.

Stellt sich ein Unternehmen zukunftsfähig auf und möchte dabei modernen E-Commerce betreiben, ist eine Kombination aus Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit unumgänglich. Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn flexible Systeme zum Einsatz kommen. Manuelle Arbeiten müssen auf ein Minimum reduziert werden. Nur dadurch lässt sich eine Effizienzsteigerung innerhalb der Digitalisierungsstrategie erreichen. Jede eCommerce Plattform sollte als strategischer Schritt und Basis für die Digitalisierung gesehen werden.

Für gesetzte Größen durchaus  ein ernstzunehmender Mitbewerber

Mit der Übernahme durch den Softwaregiganten aus Kalifornien, Adobe Systems, ist Magento vielen ein Begriff und wird ebenfalls als feste Größe im eCommerce Business wahrgenommen. Betrachtet man das Angebot und die Verbreitung Magentos lässt sich in vielerlei Hinsicht sogar sagen, dass es Enterprise Lösungen wie IBM Websphere, SAP Hybris oder Oracle CX weit hinter sich lässt.

Insgesamt 1,3% aller Webseiten weltweit verwenden die eCommerce Plattform. Das macht einen Marktanteil von 30% aus. In Deutschland setzen mittelständische Unternehmen und Großkonzerne zunehmend auf Magento - 14% der Top 1.000 eCommerce Shops laufen bereits mit der Open Source Lösung. Mit über 20.000 Extensions ist das auch kein Wunder. Die Flexibilität der Möglichkeiten scheint nahezu unbegrenzt zu sein und sorgt dadurch für eine hohe Akzeptanz und Verbreitung am Markt.

Nicht von ungefähr kommen die Marktanalysten von Gartner und Forrester zum Ergebnis, dass Magento Leader im Bereich der E-Commerce-Lösungen ist. Das Ergebnis fällt entsprechend eindeutig aus: “Magento Commerce 2.2 is a best fit for midsize B2B companies that want an open, feature-rich solution that they can extend easily and inexpensively by way of a large network of Magento Commerce system integration partners and developers.“

Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern umfasst das Magento-Portfolio viele Funktionen, Module und Produkte bereits in der Basisvariante, die bei anderen Anbietern erst gegen Aufpreis verfügbar sind. Darüber hinaus lässt sich Magento problemlos über APIs an andere, bereits bestehende Systeme, wie CRM, PIM oder ERP verbinden, ohne in deren Infrastruktur einzugreifen.

In den Features liegt der Unterschied 

Es finden sich Anbieter auf dem Markt, die mit attraktiven Festpreisen von 69.000€ für einen Hybris Shop von SAP werben. Dabei muss ein professioneller Einstieg in das eCommerce Business gar nicht so horrend teuer sein. Shopware gibt es als Community Edition ebenfalls kostenlos, aber mit gerademal 2.000 Extensions eignet es sich eher für kleinere Shops. Auch das kostenlose Prestashop macht mit seinen 3.500 Extensions keine großen Sprünge in Richtung B2B eCommerce und das deutsche Oxid wird zwar für 9% der großen deutschen Shops verwendet, konzentriert sich allerdings eher auf den B2C Bereich.

Die verschiedenen Magento-Editionen haben natürlich einen unterschiedlichen Funktionsumfang und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens. Es muss nicht die teuerste Lösung sein, die für ein Unternehmen passt, sondern die profitabelste und die mit Blick auf die Zukunftsausrichtung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kein zweites Shopsystem so flexibel, multifunktional, skalierbar, zukunftssicher und auf der anderen Seite so preissensitiv ist, wie Magento.

*Magento Headless Store

Im Grunde beschreibt Magento Headless das Verwenden des Onlineshops ohne ein eigentliches Store-Frontend. Es wird, vereinfacht gesagt, nur das „Gehirn“ von Magento verwendet. Das wird über unterschiedliche Kanäle mit verschiedenen Produkt-, Bestands- und Preisinformationen angereichert. Die Datenübermittlung findet über die in Magento 2 bereits vollständig integrierte Web-API statt. Diese kann auch für das Abholen von eingehenden Bestellungen genutzt werden, z.B. aus einem nachgelagerten ERP-System.

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