Virtual Reality Plattform Entropia handelt jetzt mit echter Währung

Wie heise.de schreibt, handelt Entropia - eine Virtual Reality Plattform ähnlich Second Life - ab jetzt mit echter Währung, die auch aus der Plattform wieder ausgezahlt werden kann.

Mindark, der Betreiber der Plattform hat damit natürlich einen grossen Schritt Richtung realem Business getan, was so primär ja bei Second Life möglich war. Interessant ist hier alleridngs, dass ja der schwedische Staat als Bürge dahinter steht.... also schon eine gewisse Sicherheit.

 Hier noch ein interessanter Auszug aus dem Bericht bei heise.de:

"... Im vergangenen Jahr hat der Verkauf virtueller Ausstattungsgegenstände dem Anbieter nach Angabe des Magazins ars technica einen Umsatz von 420 Millionen US-Dollar beschert. Mit der Anerkennung als reale Bank kann MindArk seinen Kunden nun verzinste Konten anbieten und ihnen das Online-Bezahlen von Rechnungen gestatten. Sollte die Firma pleite gehen, steht die schwedische Bankenaufsicht mit Beträgen bis zu 60 000 US-Dollar für jeden Gläubiger gerade. ..."

 Bei diesen Umsatzsumme ist es schwer noch zu glauben, dass es sich bei solchen virtuellen Plattformen um kurzfristige Trends handelt - immerhin ist der Second Life Hype ja schon seit über einem Jahr vorbei - und trotzdem setzen die Betreiber viel Geld um.

Noch eine interessante Information zu Mindark:
Im Jahre 2007 wurde einmal verkündet, dass Mindark den Zuschlag der chinesischen Regierung erhalten hatte, eine grosse virtuelle 3D-Handelsplattform aufzuziehen. Im Moment kann man nichts mehr darüber finden - also mal sehen, was sich da tun wird. 

PS:
Im Herbst wird Entropia eine neue Grafikengine nutzen - die Cry Engine von Crytek - was schon bei Spielen für einen neuen Qualitäts- und Realitätsstandard geführt hat. Da wird es spannend werden, was Second Life dagegen setzen kann...ein Teaserdemo gibt es auf der Seite von Entropia.

Screenshot der Plattform Entropia von Mindark

 

Joomla
Drupal
Magento
Wordpress
Typo3